Inbetriebnahme der Laser in der Batteriemodul-Produktion bei SCIO

Laser

Wer sich heute über die Produktion von morgen Gedanken macht, spricht von Big Data, IoT, intelligenten, hochflexiblen Strömen und digital vernetzten Maschinen. Die Frage, welche Werkzeuge diese Anforderungen in der Fertigung umsetzen können, bleibt jedoch oft ungeklärt. Das Problem ist, die Welt der Daten ist immateriell, doch irgendwann müssen daraus Produkte zum Anfassen werden.

Dabei ist eine Antwort auf diese Frage schon lange bekannt: der Laser. Als Werkzeug in der Produktion sind Laser hochleistungsfähig, ultra-schnell und flexibel. Immer stärker stellt der Laser seine Qualifikation als Allround-Werkzeug in den unterschiedlichsten Branchen unter Beweis. Eine naheliegende Konsequenz daraus ist auch, dass Fertigungsprozesse durch praxisnahe Verbesserungen per Laser ergänzt werden. Denn bei der Lasermaterialbearbeitung steht zwischen Daten und Form nur noch ein gebündelter Lichtstrahl.

Neben der großen Anwendungsbreite ist die hohe Flexibilität von Lasersystemen ein bedeutender Vorteil in der Produktion. Gerade in der Digitalisierung der Wirtschaft und in der Übergangsphase zur Elektromobilität wird Flexibilität zur zentralen Anforderung. Die Photonik gilt als Schlüsseltechnologie der Elektromobilität – bei den komplexen Fertigungsprozessen für Batterien, Elektromotoren und Leistungselektroniken sind Laser nicht mehr weg zu denken.

Mit der erfolgreichen Inbetriebnahme der Laserschweißanlage startet SCIO in die Hochlaufphase der teilautomatisierten Batteriemodul-Produktion. Die flexible digitale Fertigungslinie stellt eine sehr hohe Qualität der Module sowie kurze Taktzeiten bereits in der Kleinserienphase der Produktion sicher. Die Inbetriebnahme dieser Produktionslinie ist ein weiterer Baustein hin zur Gigawatt Produktion von SCIO Batteriemodulen.